Die versteckten Grenzen von Website-Baukästen
Wix, Squarespace, Jimdo. Die Versprechen klingen verlockend: In wenigen Stunden zur professionellen Website, ohne technische Kenntnisse, für einen überschaubaren monatlichen Betrag. Für einen Hobbyblog mag das funktionieren. Für deine therapeutische Praxis kann es zum Problem werden.
Performance: Der unsichtbare Conversion-Killer
Baukästen laden oft hunderte Kilobytes an ungenutztem Code. Jede Funktion, die du nicht nutzt, wird trotzdem mitgeladen. Das Ergebnis: Ladezeiten von 4-8 Sekunden sind keine Seltenheit. Google misst diese Werte akribisch und bestraft langsame Seiten mit schlechteren Rankings.
Aber der grössere Schaden entsteht beim Besucher selbst: 53% der mobilen Nutzer verlassen eine Seite, die länger als 3 Sekunden lädt. Das sind potenzielle Klienten, die nie erfahren, dass du ihnen helfen könntest.
SEO: Eingeschränkte Möglichkeiten
Suchmaschinenoptimierung bei Baukästen gleicht dem Versuch, mit gebundenen Händen zu schwimmen. Du hast keine Kontrolle über die URL-Struktur, kannst Meta-Tags nur eingeschränkt optimieren und hast keinen Zugriff auf wichtige Dateien wie robots.txt oder .htaccess. Strukturierte Daten nach Schema.org, die Google helfen, deine Praxis richtig einzuordnen, lassen sich oft gar nicht implementieren. Selbst so grundlegende Dinge wie Canonical Tags, die Duplicate Content verhindern, sind nicht individuell setzbar.
Für lokale Therapeuten, die bei "Therapeut Basel" oder "Coaching Zürich" gefunden werden wollen, sind diese Einschränkungen fatal. Wir haben das bei Projekten immer wieder gesehen, etwa bei einer Praxis für therapeutische Hypnose oder einem spezialisierten Angebot für Angstbewältigung: Erst mit voller SEO Kontrolle kamen die Rankings.
Datenschutz: Das DSGVO-Risiko
Die meisten Baukasten-Anbieter haben ihre Server in den USA. Nach dem Schrems-II-Urteil ist die Übertragung personenbezogener Daten in die USA rechtlich problematisch. Als Therapeut verarbeitest du besonders sensible Daten. Allein die Tatsache, dass jemand deine Website besucht, kann Rückschlüsse auf seinen Gesundheitszustand ermöglichen.
Kurz gesagt
Baukästen sind wie Fertigpizza: Schnell warm, aber du weisst nie genau, was drin ist. Für den Hunger zwischendurch okay, für ein Geschäftsessen eher peinlich.
Das WordPress-Dilemma: Kann alles, aber nichts richtig gut
Jetzt kommt der Teil, wo ich mir Feinde mache. Denn WordPress ist heilig. 40% aller Websites weltweit laufen damit. Millionen schwören drauf. Und trotzdem sage ich: Für die meisten Therapeuten-Websites ist es die falsche Wahl.
Die Plugin-Falle
Die Stärke von WordPress, also seine Erweiterbarkeit durch Plugins, ist gleichzeitig seine grösste Schwäche. Ein typisches WordPress-Setup für eine Therapeuten-Website beginnt mit einem Theme, das oft sein eigenes Framework mitbringt. Dazu kommt ein Page Builder wie Elementor, Divi oder WPBakery, ohne den sich kaum noch jemand an WordPress traut. Für die Suchmaschinenoptimierung brauchst du Yoast oder RankMath, für Kontaktformulare ein weiteres Plugin, für schnelle Ladezeiten ein Caching-Plugin.
Dann wären da noch das Sicherheits-Plugin, das Backup-Plugin, das Cookie-Consent-Plugin für die DSGVO und vielleicht ein Terminbuchungs-Plugin. Schnell landest du bei 10-15 Plugins von unterschiedlichen Entwicklern, mit unterschiedlichen Update-Zyklen und Qualitätsstandards. Jedes einzelne ist ein potenzielles Einfallstor für Angreifer.
Das Bloatware-Problem
WordPress wurde 2003 als Blogging-Plattform entwickelt. Seitdem wurde es zu einem vollwertigen CMS erweitert, aber der alte Code ist noch da. Page Builder laden oft über 500 Kilobyte JavaScript, selbst auf Seiten ohne komplexe Layouts. Die meisten Themes bringen Dutzende Funktionen mit, die du nie nutzen wirst, aber trotzdem geladen werden. jQuery, eine JavaScript-Bibliothek aus der Frühzeit des modernen Webs, wird häufig gleich mehrfach geladen, einmal vom WordPress-Core, einmal vom Theme und dann nochmal von verschiedenen Plugins.
Mit jedem zusätzlichen Plugin explodiert die Zahl der Datenbank-Abfragen. Was als schlanke Website startet, wird innerhalb weniger Monate zu einem aufgeblähten Konstrukt, das mehr Zeit mit sich selbst verbringt als mit dem eigentlichen Ausliefern von Inhalten. Das Resultat: Eine WordPress-Seite mit Page Builder erreicht selten bessere Core Web Vitals als "verbesserungswürdig". Google's PageSpeed Insights zeigt typischerweise 30-50 Punkte auf Mobile, weit entfernt von den empfohlenen 90+.
Sicherheit: Ein ständiger Wettlauf
Die Statistiken sind ernüchternd. Über 90 Prozent aller gehackten CMS-Websites laufen auf WordPress. Das liegt nicht daran, dass WordPress grundsätzlich unsicher wäre, sondern an seiner schieren Verbreitung und der Komplexität des Plugin-Ökosystems. Wenn du weisst, dass 40 Prozent aller Websites weltweit mit WordPress laufen, weisst du auch, wo sich das Suchen nach Schwachstellen am meisten lohnt. Jeden Tag werden über 30'000 WordPress-Seiten kompromittiert.
Die meisten Angriffe erfolgen nicht über den WordPress-Core selbst, sondern über veraltete Plugins. Ein Plugin-Entwickler gibt sein Projekt auf, veröffentlicht keine Updates mehr, aber Tausende Websites nutzen es weiterhin. Hacker finden eine Schwachstelle, schreiben ein automatisiertes Skript, und innerhalb von Stunden sind Zehntausende Websites betroffen. Selbst Premium-Themes von renommierten Anbietern enthalten regelmässig bekannte Sicherheitslücken, weil die Entwickler unter Zeitdruck arbeiten oder die Qualitätssicherung vernachlässigen.
WordPress selbst veröffentlicht regelmässig Sicherheitsupdates, aber die Plugin-Entwickler ziehen nicht immer nach. Ein einziges veraltetes Plugin kann deine gesamte Website kompromittieren, selbst wenn alles andere auf dem neuesten Stand ist.
Der Wartungsaufwand
Eine sichere WordPress-Website erfordert kontinuierliche Pflege, die weit über das hinausgeht, was die meisten Praxisinhaber sich vorstellen. Jede Woche solltest du Plugin-Updates einspielen, aber nicht blind, sondern mit vorheriger Kompatibilitätsprüfung. Denn ein Update kann Funktionen zerstören, die von anderen Plugins abhängen. Ein falsch eingespieltes Update hat schon so manche Website lahmgelegt.
Dazu kommen monatliche Core-Updates von WordPress selbst, regelmässige Sicherheits-Scans, um Malware frühzeitig zu erkennen, und die Optimierung der Datenbank, die mit der Zeit immer mehr Altlasten ansammelt. Das Backup-Management will ebenfalls organisiert sein: Funktionieren die automatischen Backups noch? Wurden sie getestet? Können sie im Notfall tatsächlich wiederhergestellt werden?
Die Realität ist: Die meisten Therapeuten haben weder die Zeit noch das technische Wissen, um diese Aufgaben selbst zu erledigen. Und professionelle Wartungsverträge kosten schnell 100 bis 200 Franken pro Monat. Ohne dedizierte Wartung wird jede WordPress-Seite zum Sicherheitsrisiko. Die Frage ist nicht ob sie gehackt wird, sondern wann.
Bevor jetzt die Hassmails kommen
WordPress hat absolut seine Berechtigung. Für News Seiten, Blogs, Magazine, also überall, wo täglich neue Inhalte rein müssen. Aber für deine Praxis-Website mit 7 Seiten, die sich einmal im Jahr ändern? Das ist wie mit einem Lastwagen zum Bäcker fahren. Geht schon, aber warum?
Warum Sicherheit für dich besonders wichtig ist
Stell dir vor, jemand hackt deine Website. Nervig, klar. Aber jetzt stell dir vor, dieser Jemand findet die Kontaktformular-Anfragen der letzten zwei Jahre. Mit Namen. Mit E-Mail-Adressen. Mit Nachrichten wie "Ich leide seit Jahren unter Panikattacken und traue mich endlich, Hilfe zu suchen."
Du arbeitest mit dem Verletzlichsten, was Menschen haben. Das ist nicht nur eine DSGVO Frage, das ist eine Vertrauensfrage. Mehr dazu, wie du online Vertrauen aufbaust, findest du in unserem Artikel über Vertrauensaufbau in der digitalen Welt.
Die besondere Schutzbedürftigkeit deiner Besucher
Stell dir vor, was es für einen potenziellen Klienten bedeutet, wenn er nach "Therapie Depression Basel" sucht und auf deiner Seite landet. Allein dieser Besuch verrät etwas über seinen Gemütszustand. Er vertraut darauf, dass niemand davon erfährt. Aber was passiert, wenn deine Website gehackt wird?
Bei einem Sicherheitsvorfall könnten IP-Adressen und Besuchszeiten exponiert werden, aus denen sich Rückschlüsse auf einzelne Personen ziehen lassen. Noch kritischer sind die Kontaktformular-Anfragen der letzten Monate oder Jahre, in denen Menschen ihre persönlichsten Schilderungen hinterlassen haben. Dazu kommen Terminbuchungen mit Namen und Kontaktdaten, die offenlegen, wer wann bei dir in Behandlung war. Selbst scheinbar harmlose Newsletter-Anmeldungen verraten, dass sich jemand für therapeutische Hilfe interessiert.
Ein Datenleck in diesem Kontext wäre nicht nur ein DSGVO-Verstoss mit potenziellen Bussgeldern. Es wäre ein fundamentaler Vertrauensbruch gegenüber Menschen, die sich in einer verletzlichen Situation an dich gewandt haben. Die psychologischen Folgen für Betroffene können gravierend sein, besonders wenn sensible Informationen über psychische Probleme öffentlich werden.
Reputationsschäden durch gehackte Websites
Gehackte WordPress-Seiten werden oft für Spam, Phishing oder die Verbreitung von Malware missbraucht. Die Angreifer nutzen deine Reputation und dein Google-Ranking, um ihre eigenen Inhalte zu verbreiten. Du merkst es vielleicht erst, wenn ein Klient dich anruft und fragt, warum auf deiner Website Werbung für Potenzmittel erscheint.
Google erkennt solche Kompromittierungen meist schnell und reagiert drastisch. In den Suchergebnissen erscheint ein Warnhinweis wie "Diese Website wurde möglicherweise gehackt", der potenzielle Klienten sofort abschreckt. Bei schwerwiegenden Fällen landet deine Domain auf der Blacklist von Google Safe Browsing, was bedeutet, dass Browser wie Chrome aktiv vor dem Besuch deiner Seite warnen. Im schlimmsten Fall erfolgt eine vollständige Deindexierung, deine Website verschwindet komplett aus den Suchergebnissen.
Ein realer Fall: Zwei Jahre bis zur Erholung
Das ist keine theoretische Warnung, sondern ein Fall aus meiner direkten Erfahrung. Eine etablierte Therapeutenpraxis mit über zehn Jahren am Markt wurde über ein veraltetes WordPress-Plugin gehackt. Der Angriff war raffiniert und industriell skaliert: Die Hacker platzierten über eine Million versteckte Seiten mit Pharma-Spam auf der Domain, die für normale Besucher unsichtbar blieben, aber von Googles Crawler gefunden wurden. Als der Praxisinhaber es bemerkte, hatte Google bereits über 1,2 Millionen dieser Spam-Seiten indexiert.
Die technische Bereinigung war das kleinste Problem. Innerhalb einer Woche war die Website gesäubert, auf einen sicheren Server umgezogen und neu aufgesetzt. Aber dann begann der wahre Albtraum. Google hatte diese 1,2 Millionen Spam-Seiten in seinem riesigen Index gespeichert.
Was folgte, war ein Zermürbungskrieg, der unglaubliche zwei Jahre dauerte. Das Problem: Die Geschwindigkeit, mit der professionelle Hacker Inhalte in Googles Index und Crawling-Queue pushen können, ist atemberaubend. Sie nutzen ganze Bot-Netzwerke mit tausenden kompromittierten Rechnern weltweit, um Links zu den Spam-Seiten zu verbreiten und Googles Crawler anzulocken. Innerhalb weniger Tage können so Millionen von Seiten indexiert werden.
Das tragische Gegenstück: Google bietet keine Funktion an, um so etwas schnell und einfach wieder zu entfernen. Du kannst einzelne URLs zur Entfernung einreichen, aber bei 1,2 Millionen Seiten? Unmöglich. Du kannst einen Reconsideration Request stellen, aber das ändert nichts am eigentlichen Problem: Google hat das Vertrauen in die Domain verloren und sie intern als Gefahr markiert. Dieses Vertrauen muss erst wieder aufgebaut werden. Noch schlimmer: Google reduziert das Crawling-Budget für kompromittierte Domains drastisch. Das ist die Ressource, mit der Google Einträge verarbeitet und aus seinem Index entfernt. Bei 1,2 Millionen Spam-Seiten, die abgearbeitet werden müssen, und einem auf ein Minimum reduzierten Budget, dauert es schlicht ewig, bis Google diese URLs aus seiner internen Crawling-Liste entfernt hat. Man kann gewisse Gegenmassnahmen ergreifen, um es Google leichter zu machen, die Einträge abzuarbeiten. Aber es gibt keinen Prozess innerhalb von Google, der so etwas beschleunigen kann. Keinen Support, den man anrufen könnte, keine Eskalation, kein Formular. Man wartet einfach. Zwei Jahre lang lebte der Praxisinhaber in dieser Ungewissheit.
Die finanzielle Realität eines solchen Vorfalls
Lass uns die Zahlen durchrechnen, denn hier wird es konkret. Ein Therapeut in Einzelpraxis führt realistisch betrachtet drei bis sechs Sitzungen pro Tag durch, bei einstündigen Terminen mit Vor- und Nachbereitung ist mehr kaum machbar. Das ergibt bei fünf Arbeitstagen etwa 15 bis 30 Sitzungen pro Woche, also 60 bis 120 pro Monat. Bei einem durchschnittlichen Behandlungsverlauf von 8 bis 12 Sitzungen pro Klient bedeutet das eine Kapazität von etwa 5 bis 15 parallel laufenden Klientenbeziehungen.
Diese Praxis hatte vor dem Hack einen gut gefüllten Kalender mit durchschnittlich vier bis fünf Sitzungen täglich. Etwa die Hälfte der Neukunden kam über Google. Das Tückische: Google warnt nicht laut und deutlich, wenn es eine Website als kompromittiert einstuft. Es schickt einfach still und heimlich keine Besucher mehr. Der Praxisinhaber merkte erst nach Wochen, dass keine Anfragen mehr kamen. Dann dauerte es weitere Wochen, die Ursache zu finden. Schliesslich Monate, um die Seite zu säubern oder komplett neu aufzubauen. Erst als einzelne Besucher von Warnungen ihrer Antivirenprogramme berichteten, wurde das Ausmass klar.
In dieser Zeit, bevor überhaupt jemand verstand, was passiert war, entstand bereits irreparabler Schaden. Die Praxis verschwand aus den Suchergebnissen, potenzielle Klienten fanden sie nicht mehr, und niemand wusste warum. Auch nach der technischen Bereinigung, während der zweijährigen Nachzitterphase mit Googles internen Systemen, lag die Neukundengewinnung bei nur noch 40 bis 50 Prozent des ursprünglichen Werts. Das Vertrauen war beschädigt.
Bei einem Sitzungspreis von 150 Franken und durchschnittlich 10 Sitzungen pro Klient liegt der Klientenwert bei etwa 1'500 Franken. Wenn monatlich drei bis vier Neukunden wegfallen, die sonst über Google gekommen wären, sind das 4'500 bis 6'000 Franken entgangener Umsatz pro Monat. Über zwei Jahre summiert sich das auf 108'000 bis 144'000 Franken. Dazu kamen die Kosten für die technische Bereinigung, die Serverumzüge, die Rechtsberatung wegen möglicher DSGVO-Meldepflichten und nicht zuletzt die eigene Zeit und der emotionale Stress. Für eine Einzelpraxis ist das existenzbedrohend.
Die Praxis stand vor einer unmöglichen Wahl, einem Dilemma ohne gute Lösung. Die eine Option: Weiterkämpfen, die über Jahre aufgebaute Reputation, den Firmennamen, die Domain, die Bewertungen retten, und hoffen, dass Google irgendwann aufräumt. Die andere Option: Komplett neu anfangen, eine neue Domain, ein neuer Praxisname, alle Rankings verlieren, alle Backlinks wertlos werden lassen, bei Google-Bewertungen wieder bei null beginnen.
Die bittere Wahrheit: In beiden Fällen verlierst du. Option eins bedeutet Jahre der Unsicherheit und massiver Umsatzeinbussen, während du auf Googles Gnade hoffst. Option zwei bedeutet, ein Jahrzehnt Aufbauarbeit wegzuwerfen und von vorne zu beginnen, mit allen Kosten für neues Branding, neue Visitenkarten, neue Anmeldungen bei Verzeichnissen, und der Erklärung an bestehende Klienten, warum die Praxis plötzlich anders heisst.
Die Praxis aus meinem Beispiel hat sich fürs Durchhalten entschieden und überlebt, aber nur knapp. Der Inhaber hat mir erzählt, dass es Monate gab, in denen er sich fragte, ob er aufgeben soll. Seine Rücklagen schmolzen, die Selbstständigkeit, für die er so hart gearbeitet hatte, stand auf dem Spiel. Alles wegen eines WordPress-Plugins, das er selbst nicht einmal installiert hatte, das kam mit dem Theme. Andere haben diese Option nicht. Für manche bedeutet ein solcher Hack schlicht das Ende ihrer Selbstständigkeit.
Schnelle Websites schaffen Vertrauen
Hier ein Experiment: Öffne deine Website auf dem Handy. Zähl die Sekunden. Eins... zwei... drei... Wenn du jetzt noch auf den weissen Bildschirm starrst, hast du ein Problem. Denn deine Besucher warten nicht so geduldig wie du.
Was Ladezeiten über dich aussagen
Klingt übertrieben? Ist es nicht. Menschen schliessen unbewusst von deiner Website auf deine Arbeitsweise. Das ist auch der Grund, warum authentisches Marketing für Therapeuten so wichtig ist. Eine schnelle Website signalisiert: Diese Person ist professionell und effizient, sie nimmt ihren Auftritt ernst. Eine langsame Website weckt dagegen Zweifel: Wenn schon die Website nicht richtig funktioniert, wie sieht es dann mit dem Rest aus?
Noch schlimmer sind fehlerhafte Websites mit kaputten Links, verzerrten Bildern oder Funktionen, die nicht reagieren. Unbewusst fragt sich der Besucher: Kann ich dieser Person vertrauen? Wenn sie schon ihre Online-Präsenz nicht im Griff hat, kann sie dann mir in meiner Situation helfen? In einer Branche, die von Vertrauen lebt, sind das keine Nebensächlichkeiten. Es sind die ersten Sekunden, in denen sich entscheidet, ob jemand bleibt oder geht.
Core Web Vitals: Google's Qualitätsmassstab
Google bewertet Websites anhand drei Kernmetriken, die zusammen die Core Web Vitals bilden. Der LCP, also Largest Contentful Paint, misst, wie schnell der Hauptinhalt erscheint. Google erwartet hier unter 2.5 Sekunden, alles darüber gilt als verbesserungswürdig. Der INP, Interaction to Next Paint, erfasst, wie schnell die Seite auf Klicks und Interaktionen reagiert. Das Ziel liegt unter 200 Millisekunden, also praktisch sofort.
Die dritte Metrik, CLS oder Cumulative Layout Shift, bewertet die visuelle Stabilität. Kennst du das, wenn eine Seite lädt und du auf einen Button klicken willst, aber plötzlich verschiebt sich alles, weil ein Bild oder eine Werbung nachgeladen wird? Genau das misst CLS, und Google mag es gar nicht. Der Zielwert liegt unter 0.1, was bedeutet, dass sich praktisch nichts verschieben darf.
Individuell entwickelte Websites erreichen diese Werte regelmässig, weil jedes Element bewusst gestaltet und optimiert wird. WordPress-Seiten mit Page Buildern scheitern dagegen fast immer am LCP, weil zu viel JavaScript geladen werden muss, bevor überhaupt irgendein Inhalt erscheint.
Konkretes Beispiel
Eine unserer individuell entwickelten Therapeuten-Websites erreicht auf Mobile: LCP: 1.2s | INP: 45ms | CLS: 0.02, also alle Werte im grünen Bereich. Die durchschnittliche WordPress-Seite mit Elementor: LCP: 4.8s | INP: 380ms | CLS: 0.24.
Die Vorteile massgeschneiderter Entwicklung
Individuelle Webentwicklung bedeutet: Jede Zeile Code hat einen Zweck. Nichts Überflüssiges, keine Kompromisse, keine Abhängigkeiten von Drittanbietern. Das klingt aufwändig, aber für eine Praxiswebsite mit überschaubarem Umfang ist es oft die wirtschaftlichere Lösung.
Nur das, was du wirklich brauchst
Eine typische Therapeuten-Website ist überschaubar: eine Startseite, die dein Angebot vorstellt, eine Über-mich-Seite, auf der sich Interessenten ein Bild von dir machen können, Beschreibungen deiner Leistungen, ein Kontaktformular und die rechtlich notwendigen Seiten wie Impressum und Datenschutzerklärung. Vielleicht möchtest du später noch einen Blog hinzufügen oder eine Terminbuchung integrieren.
Für diesen Umfang brauchst du kein Content Management System mit Datenbank, kein Plugin-Ökosystem, keinen Page Builder. Eine statische Website mit modernem HTML, CSS und minimalem JavaScript erfüllt denselben Zweck. Nur schneller, sicherer und deutlich günstiger im Unterhalt. Du bezahlst nicht für tausend Funktionen, die du nie nutzen wirst, sondern genau für das, was du brauchst.
Volle Kontrolle über den Code
Bei einer individuellen Entwicklung weisst du genau, was auf deiner Website passiert. Es gibt keine versteckten Tracker von Drittanbietern, die deine Besucherdaten sammeln und an Werbenetzwerke verkaufen. Es gibt keine externen Abhängigkeiten, die ausfallen können und plötzlich Teile deiner Website lahmlegen. Du zahlst keine laufenden Lizenzkosten für Premium-Themes oder Plugins, die sich Jahr für Jahr summieren.
Besonders wichtig: Es gibt keinen Vendor Lock-in. Der Code gehört dir, er ist sauber dokumentiert und folgt offenen Standards. Wenn du irgendwann mit einem anderen Entwickler weiterarbeiten möchtest, ist das problemlos möglich. Bei vielen WordPress-Setups mit speziellen Themes und Dutzenden Plugins sieht das anders aus, dort bleibt oft nur der komplette Neuaufbau.
Zukunftssicherheit
Moderne Webtechnologien wie Vue.js, React oder einfaches Vanilla JavaScript sind offen, standardisiert und werden von Millionen Entwicklern weltweit genutzt. Wenn dein aktueller Entwickler nicht mehr verfügbar ist, kann jeder andere qualifizierte Entwickler die Arbeit übernehmen.
Bei WordPress-Seiten mit speziellen Themes und Dutzenden Plugins sieht das anders aus: Oft muss alles neu gebaut werden, weil die Altlasten zu komplex geworden sind.
Technische Details, die Vertrauen aufbauen
Als Entwickler achten wir auf viele Details, die Besucher nicht bewusst wahrnehmen – die aber unbewusst ihre Wahrnehmung deiner Praxis beeinflussen.
HTTPS und moderne Sicherheitsstandards
Eine sichere Verbindung über HTTPS ist heute absolute Pflicht, das versteht sich von selbst. Aber echte Sicherheit geht weit darüber hinaus. HTTP Security Headers schützen vor gängigen Angriffsmustern wie Clickjacking oder Cross-Site-Scripting. Eine durchdachte Content Security Policy verhindert, dass Angreifer Schadcode einschleusen können, selbst wenn sie eine Schwachstelle finden. Subresource Integrity stellt sicher, dass externe Ressourcen wie Schriftarten oder Skripte nicht manipuliert wurden, bevor sie geladen werden.
Bei individueller Entwicklung sind diese Massnahmen Standard und werden von Anfang an eingeplant. Bei WordPress müssen sie mühsam über Plugins oder Server-Konfiguration nachgerüstet werden, und selbst dann greifen sie oft nicht vollständig, weil irgendein Plugin seine eigenen Regeln mitbringt.
Strukturierte Daten für Google
Mit Schema.org-Markup hilfst du Google, deine Praxis richtig einzuordnen. Das LocalBusiness-Schema teilt der Suchmaschine mit, wo du zu finden bist, wann du geöffnet hast und wie man dich erreicht. Das Person-Schema stellt dich als Therapeut vor, mit deinen Qualifikationen und deinem Fachgebiet. FAQPage-Markup kennzeichnet häufig gestellte Fragen, die dann direkt in den Suchergebnissen erscheinen können. Service-Schemas beschreiben deine einzelnen Angebote so, dass Google sie versteht und passend ausspielen kann.
Diese strukturierten Daten können zu sogenannten Rich Snippets führen, also erweiterten Darstellungen in den Suchergebnissen. Statt nur Titel und Beschreibung siehst du dann vielleicht Sternebewertungen, Öffnungszeiten oder FAQ-Auszüge. Das bedeutet mehr Sichtbarkeit, höhere Klickraten und mehr Vertrauen noch bevor jemand deine Website besucht. Wie du SEO richtig angehst, ohne zu Tricks zu greifen, erklären wir ausführlich in unserem Artikel SEO für Therapeuten ohne Tricks.
Mobile-First Design
Über 60 Prozent der Suchanfragen nach lokalen Dienstleistern wie Therapeuten, Coaches oder Ärzten kommen heute von Smartphones. Das bedeutet: Deine Website wird häufiger auf einem kleinen Touchscreen betrachtet als auf einem grossen Monitor. Daraus folgt eine radikale Konsequenz für die Entwicklung: Mobile-First ist keine Option mehr, sondern Pflicht.
Mobile-First bedeutet nicht einfach, dass die Website "auch auf dem Handy funktioniert". Es bedeutet, dass sie zuerst für das Handy konzipiert wird und die Desktop-Version eine erweiterte Variante ist. Konkret heisst das: Alle Buttons und interaktiven Elemente müssen gross genug sein, um mit dem Daumen getroffen zu werden, Apple empfiehlt mindestens 44 mal 44 Pixel. Schriftgrössen müssen so gewählt sein, dass niemand zoomen muss, um den Text zu lesen, das bedeutet mindestens 16 Pixel für Fliesstext. Die Seite darf niemals horizontal scrollen, ein häufiger Fehler bei nachträglich angepassten Designs. Und ganz wichtig: Die Telefonnummer muss antippbar sein. Ein Klick, und das Telefon wählt. Das klingt selbstverständlich, aber du wärst überrascht, wie viele Websites das nicht bieten.
Bei individueller Entwicklung ist Mobile-First der Standard von Anfang an. Jedes Element wird zuerst für den kleinen Bildschirm gestaltet, dann für grössere Displays erweitert. Bei vielen WordPress-Themes ist es umgekehrt: Die Desktop-Version ist der Standard, und die Mobile-Ansicht ein nachträglicher Kompromiss, oft mit abgeschnittenen Texten, zu kleinen Buttons oder Layouts, die einfach nicht funktionieren.
Barrierefreiheit (Accessibility)
Als Therapeut hilfst du Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen. Menschen mit Depressionen, Ängsten, körperlichen Einschränkungen, Traumata. Deine Website sollte diese Haltung widerspiegeln und für alle zugänglich sein, auch für Menschen mit Sehbehinderungen, motorischen Einschränkungen oder anderen Beeinträchtigungen. Das ist nicht nur ethisch geboten, sondern in vielen Ländern auch rechtlich vorgeschrieben.
Was bedeutet Barrierefreiheit konkret? Zunächst braucht eine Website ausreichende Farbkontraste, damit auch Menschen mit Sehschwäche die Texte lesen können. Ein hellgrauer Text auf weissem Hintergrund mag elegant aussehen, aber für jemanden mit Makuladegeneration ist er unsichtbar. Dann sind da die Alt-Texte für Bilder: Ein blinder Besucher, der einen Screenreader nutzt, hört statt des Bildes diese Beschreibung. Ohne Alt-Text erfährt er nur "Bild", was ihm nichts nützt.
Ebenso wichtig ist die Keyboard-Navigation. Menschen mit motorischen Einschränkungen können oft keine Maus bedienen und navigieren mit der Tastatur. Eine barrierefreie Website muss per Tab-Taste vollständig bedienbar sein, mit sichtbarem Fokus und logischer Reihenfolge. Schliesslich braucht es semantisches HTML, also die richtige Verwendung von Überschriften, Listen, Buttons und Links, damit assistive Technologien die Struktur der Seite verstehen und korrekt vorlesen können.
Diese Aspekte werden bei Baukästen und vielen WordPress-Themes sträflich vernachlässigt. Die Themes sehen gut aus, aber unter der Oberfläche fehlt die semantische Struktur. Buttons sind als Divs programmiert, Überschriften werden nur nach Optik gewählt statt nach Hierarchie, Kontraste werden dem Design geopfert. Bei individueller Entwicklung hingegen ist Barrierefreiheit von Anfang an Teil des Prozesses, nicht ein nachträglicher Gedanke.
Aus der Praxis: Was wir für Therapeuten gebaut haben
Genug Theorie. Hier ein paar Beispiele aus unserer täglichen Arbeit, also echte Lösungen für echte Probleme:
PraxisFlow: Praxisverwaltung nach Mass
Für mehrere Therapeutenpraxen haben wir PraxisFlow entwickelt, eine Webanwendung, die exemplarisch zeigt, was individuelle Entwicklung leisten kann. Das System entstand aus den konkreten Bedürfnissen einer Praxis, die keine passende Lösung auf dem Markt fand. Die verfügbaren Tools waren entweder überladen mit Funktionen für Arztpraxen, die ein Therapeut nie braucht, oder sie waren so simpel, dass grundlegende Anforderungen fehlten.
PraxisFlow unterstützt den Multi-Praxis-Betrieb, also die Verwaltung mehrerer Standorte oder die Untervermietung von Praxisräumen an Kollegen, ohne dass man dafür separate Systeme pflegen muss. Die Klientenverwaltung ist übersichtlich aufgebaut, vollständig DSGVO-konform und durchgängig verschlüsselt. Sensible Notizen zu Behandlungsverläufen sind so geschützt, wie es sich für therapeutische Daten gehört. Die Terminplanung funktioniert unabhängig von Google oder Microsoft, was bedeutet, dass keine Klientendaten an US-Server fliessen. Und das Finanzmodul ermöglicht Rechnungsstellung, Mahnwesen und Übersichten, ohne dass ein zweites Buchhaltungsprogramm nötig wäre.
Das gesamte System läuft auf Schweizer Servern, speichert keine unnötigen Daten und wurde von Grund auf für die Bedürfnisse von Therapeuten konzipiert. Es wurde nicht aus einem Allzweck-Tool angepasst, sondern Funktion für Funktion gemeinsam mit den Nutzern entwickelt. Genau das ist der Unterschied zwischen Massenware und massgeschneiderter Lösung.
Therapeuten-Websites: Fokus auf Vertrauen
Bei den Websites, die wir für Therapeuten und Coaches entwickeln, steht Vertrauensaufbau im Mittelpunkt. Das zeigt sich in messbaren Ergebnissen: Ladezeiten unter zwei Sekunden auf mobilen Geräten sind Standard, nicht Ausnahme. Regelmässig erreichen unsere Websites 100 von 100 Punkten bei Google PageSpeed, was nicht nur gut für die Suchmaschinen ist, sondern auch für das Nutzererlebnis. Ein potenzieller Klient, der deine Seite aufruft, wartet nicht. Er sieht sofort, was er sucht.
Alle unsere Therapeuten-Websites laufen auf Schweizer Hosting mit voller DSGVO-Konformität. Das bedeutet: Keine Daten verlassen die Schweiz, keine Abhängigkeit von US-Anbietern, keine rechtlichen Graubereiche. Wir setzen keine externen Tracker ein, keine Google Analytics, keine Facebook-Pixel, nichts, was deine Besucher ausspioniert. Falls du Besucherstatistiken brauchst, nutzen wir Matomo, ein datenschutzfreundliches Tool, das auf deinem eigenen Server läuft und die Daten bei dir behält.
Der grösste Vorteil im Alltag: Diese Websites sind wartungsarm. Keine wöchentlichen Plugin-Updates, keine Sicherheits-Patches, kein ständiges Bangen, ob nach dem nächsten Update noch alles funktioniert. Du kannst dich auf deine Arbeit konzentrieren und musst nicht zum Hobby-Webadmin werden. Falls du mal inhaltliche Änderungen brauchst, etwa einen neuen Therapieschwerpunkt hinzufügen oder deine Kontaktdaten aktualisieren, erledigen wir das schnell und unkompliziert. Und wenn du eine Terminbuchung brauchst, integrieren wir PraxisFlow oder ein anderes System, das du dann selbst verwaltest, ohne für jeden Eintrag jemanden anrufen zu müssen.
Wann lohnt sich individuelle Entwicklung?
Individuelle Entwicklung ist nicht für jeden die richtige Wahl, und ich würde dir nie etwas verkaufen, was du nicht brauchst. Hier eine ehrliche Einordnung, die dir bei der Entscheidung helfen soll.
Wann individuelle Entwicklung passt
Individuelle Entwicklung ist die richtige Wahl, wenn du eine professionelle, langfristige Online-Präsenz aufbauen willst, die mit deiner Praxis wächst und dich über Jahre begleitet. Sie passt zu dir, wenn Datenschutz und Sicherheit für dich keine Kompromisse zulassen, weil du mit sensiblen Klientendaten arbeitest und keinen Skandal riskieren willst. Sie ist sinnvoll, wenn dir schnelle Ladezeiten und gute Google-Rankings wichtig sind, weil du verstanden hast, dass Online-Sichtbarkeit heute über Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann.
Besonders geeignet ist individuelle Entwicklung für Menschen, die keine Zeit und keine Lust haben, sich mit ständigen Updates und Wartung herumzuschlagen. Du willst dich um deine Klienten kümmern, nicht um deine Website. Und schliesslich passt es zu dir, wenn du bereit bist, einmalig etwas mehr zu investieren, um langfristig niedrigere Kosten und weniger Ärger zu haben. Es ist eine Investition in Ruhe und Professionalität.
Wann ein Baukasten ausreichen kann
Ich will ehrlich sein: Manchmal ist ein Baukasten tatsächlich die bessere Wahl. Wenn du gerade erst startest und einfach noch kein Budget für eine professionelle Website hast, ist ein Wix- oder Squarespace-Auftritt besser als gar keine Online-Präsenz. Wenn es nur ein temporärer Platzhalter sein soll, bis du dich etabliert hast und mehr investieren kannst, erfüllt ein Baukasten diesen Zweck. Und wenn deine Website keine geschäftskritische Funktion hat, weil du ohnehin alle Klienten über Empfehlungen bekommst und die Website nur eine Visitenkarte ist, dann muss es nicht die Premiumlösung sein.
Aber sei ehrlich zu dir selbst: Wenn du merkst, dass potenzielle Klienten dich online suchen und nicht finden, oder wenn sie deine Seite finden und trotzdem nicht anrufen, dann ist der Baukasten vielleicht nicht mehr ausreichend.
Wann WordPress Sinn macht
Trotz aller Kritik hat WordPress seine Berechtigung. Es ist die richtige Wahl, wenn du regelmässig neue Inhalte veröffentlichst, also wöchentlich oder öfter Blogbeiträge, Artikel oder Updates. Für einen Therapeuten, der alle paar Monate mal einen Text ändert, ist ein CMS Overkill. Aber wenn du aktiv Content-Marketing betreibst, brauchst du ein System, das dafür gemacht ist.
WordPress macht auch Sinn, wenn du ein dediziertes Team oder Budget für die Wartung hast. Das kann ein technisch versierter Mitarbeiter sein, ein Wartungsvertrag mit einer Agentur, oder genug eigenes Interesse und Zeit, um dich selbst darum zu kümmern. Und schliesslich kann WordPress die Lösung sein, wenn du sehr spezielle Funktionen brauchst, die es nur als WordPress-Plugin gibt, etwa eine komplexe Mitgliederbereich-Lösung oder eine Anbindung an ein bestimmtes Buchungssystem.
Am Ende zählt nur eins: Vertrauen
Ich hab in den letzten Jahren viele Therapeuten-Websites gesehen. Die meisten waren irgendwie... okay. Funktional. Austauschbar. Und genau das ist das Problem.
Wenn jemand nachts um zwei Uhr "Angsttherapie Basel" googelt, weil er nicht schlafen kann, dann ist deine Website vielleicht der erste Hoffnungsschimmer. In diesem Moment zählt jedes Detail. Lädt die Seite sofort? Oder muss er warten, während im Hintergrund irgendwelche WordPress-Plugins geladen werden? Fühlt sich die Seite sicher an? Oder poppt ein Cookie-Banner auf, das aussieht wie bei einer Spam-Seite?
Diese kleinen Dinge summieren sich. Sie entscheiden, ob jemand zum Hörer greift – oder weiterscrollt.
Was ich dir mit diesem Artikel sagen will: Die technische Basis deiner Website ist nicht irgendein IT-Kram, um den sich "jemand anderes" kümmern soll. Sie ist Teil deines Auftritts. Teil dessen, wie Menschen dich wahrnehmen, bevor sie dich je getroffen haben.
Und ja, eine individuell entwickelte Website kostet mehr als ein Wix Abo. Aber sie hält auch länger, macht weniger Ärger, und vor allem: Sie zeigt von Anfang an, dass du deine Arbeit ernst nimmst. Dass du investierst. In dich, in deine Praxis, in die Menschen, die zu dir kommen werden.
Klingt interessant?
Wenn du bis hierher gelesen hast, beschäftigt dich das Thema offensichtlich. Lass uns reden. 30 Minuten, kostenlos, unverbindlich. Ich schau mir deine aktuelle Website an und sag dir ehrlich, ob sich ein Wechsel lohnt. Manchmal ist die Antwort auch: "Lass alles so, wie es ist."
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